200 000 Besucher und fünf Nikoläuse

20-12-2011 09:20

Altötting.
An die 200 000 Besucher sind zum Christkindlmarkt gekommen. An den Wochenenden seien es bis zu 40 000 gewesen. Das habe auch am fast perfekten Wetter gelegen, wie Hans Baumgartner, der zuständige Referent des Wirtschaftsverbandes, sagt. „Die milde Witterung wird oft verkannt. Das Wetter kann gar nicht schön genug sein. Hauptsache es ist nicht matschig und regnet nicht“, so Baumgartner. Nur das zweite Markt-
Wochenende sei tatsächlich ins Wasser gefallen - und ausgerechnet an dem fand die erste Altöttinger Nikolauswallfahrt statt, zu der sich gerade einmal fünf Nikoläuse auf dem Kapellplatz einfanden. „Aber wir sind guter Dinge, dass wir nächstes Jahr mehr Glück haben und wir werden dann auch noch gezielter Pfarrverbände etc. anschreiben“, sagt Hans Baumgartner.
Auch die 79 Fieranten seien zufrieden gewesen. „Einige haben sogar den besten Umsatz seit Jahrzehnten gemacht“, weiß Baumgartner. Mehr als 80 Prozent der Aussteller hätten gestern am Tag des Abbaus gleich wieder Interesse für 2012 angemeldet. Auch neue Angebote wie die Feuerzangenbowle von Udo Malick oder der Stand für WeltKinderLachen und Sternstunden von Rudolf Oberreiter seien „äußerst gut angekommen“. Was das kulturelle Programm sowie die Hoteliers und Gaststätten um den Kapellplatz herum angehe, sei man „zu einer Einheit geworden“, unterstreicht Baumgartner. Der Christkindlmarkt sei zu einer Saison für die Altöttinger Wirte gewachsen. Dass die Anbieter handverlesen sind und das kunstgewerbliche Angebot ankommt, ist für Reinhard Hofauer auch am freundlichen Umgang miteinander spürbar: „Es entwickeln sich persönliche Bande, man hat noch Zeit für einen Ratsch - das alles prägt die sehr besinnliche und friedliche Atmosphäre des Christkindlmarktes“, so der Vorsitzende des Wirtschaftsverbandes.
Auch heute werden von 10 bis 15 Uhr noch die restlichen Christbäume, die zur Dekoration des Marktes dienten, zu Gunsten von WeltKinderLachen für fünf Euro pro Baum verkauft - „gerne darf aber mehr gespendet werden“. Der Bauhof sorgt indessen dafür, dass bis heute Abend alle Spuren des Marktes beseitigt sind. - köx"

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