Christkindlmarkt – so früh wie nie zuvor

10-11-2017 08:00

 

Altötting.

Es ist alles wie gehabt, eines aber ist doch ganz anders: Erstmals fängt der Christkindlmarkt, bei dem ansonsten einmal mehr auf das bewährte Konzept gesetzt wird, heuer nicht am ersten Adventwochenende an, sondern bereits eine Woche früher. So wird sichergestellt, dass der Markt wieder vier verkaufsstarke Wochenenden, die vor allem die Fieranten brauchen, umfasst. Kalendarisch wäre das ohne die Vorverlegung nicht möglich gewesen, weil der vierte Advent auf den Heiligen Abend fällt, an dem die Budenstadt am Kapellplatz bereits wieder abgebaut sein muss.

Der vorgezogene Beginn hat den Altöttinger Wirtschaftsverband als Veranstalter aber doch in Zugzwang gebracht, wie bei der Pressekonferenz am Mittwoch im Münchner Hof gesagt wurde. Den ersten Auftritt des Nikolauses, der Jahr für Jahr der Höhepunkt der Eröffnungsfeier ist, schon eine Woche vor dem 1. Advent über die Bühne gehen zu lassen, das wäre „gerade in Altötting ein Sakrileg“, wie Hans Baumgartner, der zuständige Referent des Wirtschaftsverbandes, sagte. So lässt man es beim angestammten Termin am Freitag vor dem ersten Advent, der heuer auf den 1. Dezember fällt. Um 17.45 Uhr beginnt die Zeremonie beim Weihnachtspark am Rathaus, die mit dem bekannten Rahmen inklusive Komet, Gesang, Bläserchor, Glockengeläut, Sternenregen, Nikolaus und Engelschar aufwartet. Eröffnungsfeier nennt sie sich heuer allerdings nicht, sondern Nikolauswillkommensfeier, wie Organisator Horst Platzer sagte.

Während der Nikolaus heuer somit eine verkürzte Einsatzzeit hat, sind die einmal mehr von Herta Grieser betreuten Engerl, acht an der Zahl, während des gesamten Marktes vertreten. Schon am ersten Tag – Samstag, 25. November – sind zwei vor Ort und verteilen Geschenke an die Kinder. Der Nikolaus, dessen Rolle auch heuer Wolfgang Klaffke übernimmt, klinkt sich erst am 1. Dezember ein.

Und noch eine Änderung ergibt sich: Der Nikolauswillkommensfeier findet heuer für sich statt. Die traditionelle Adventkranzweihe ist ihr nicht mehr vorgeschaltet. Sie soll am Sonntag, 3. Dezember, im Rahmen des Familiengottesdienstes in der Stiftspfarrkirche vorgenommen werden.

Unabhängig von den kalendarisch bedingten Änderungen soll eines gleich bleiben: Der Markt soll einmal mehr ein stimmungsvoller Publikumsmagnet sein. Bis zu 200 000 Besucher werden erwartet. Damit sie auf ihre Kosten kommen, wird einiges aufgeboten. 75 Stände werden bestückt, das musikalische Rahmenprogramm umfasst 55 Auftritte. Dazu kommt die mongolische Jurte mit Kinderprogramm, die Lebende Krippe und als abschließender Höhepunkt die siebte Auflage der Nikolauswallfahrt am Samstag, 16. Dezember, bei der man heuer die Marke von 50 Teilnehmern anvisiert.sh Der Christkindlmarkt dauert von 25. November bis 17. Dezember. Geöffnet hat er montags bis donnerstags jeweils von 14 bis 20 Uhr, freitags bis sonntags von 11 bis 20 Uhr.

 

Quelle: ANA


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