„Fast wie auf der Alm am Berg“

14-11-2019 08:00

 

Altötting.

Die Optik ist „unschlagbar“, findet Peter Mayer. Und dass seine neue Hütte ein Anziehungspunkt am Christkindlmarkt wird, das hofft er. Die Chancen, dass sich das bewahrheitet, stehen nicht schlecht – zumindest dann, wenn man die Reaktionen der über den Kapellplatz eilenden Passanten als Maßstab nimmt. „Jeder Dritte bleibt stehen und schaut, was da entsteht. Viele werfen auch einen Blick nach drinnen“, berichtet Mayer. Tatsächlich hat der Standler, den man dank der Weinlaube auch als Kirta-Wirt kennt, tief in die Tasche gegriffen, um eine neue Attraktion am Christkindlmarkt, der am 23. November beginnt und bis zum 15. Dezember dauert, zu schaffen. Und das in einem besonderen Jahr: Wie der Markt selbst, der heuer zum 50. Mal stattfindet, hat auch Familie Mayer Jubiläum bei der Großveranstaltung. Von Anfang an ist sie dabei, früher nur mit Schokofrüchten und gebrannten Mandeln, später kamen Crêpes und Glühwein hinzu, vor sieben Jahren dann der Stand mit dem Holzkohlegrill – und heuer hat die neue, beheizte Hütte Premiere, die deutlich größer ist als das bisherige Modell und auf einer Fläche von gut 120 Quadratmetern Platz für 70 Gäste bietet. Dazu kommen noch Terrassen, von denen eine für die Raucher gedacht ist. Damit das richtige Hüttenambiente aufkommt, legt sich Peter Mayer ins Zeug: Holz ist allgegenwärtig, als Deko hat er alte Skier aufgestellt, Geweihe hängen an den Wänden. Sogar ausrangierte Pferdelastschlitten hat er besorgt, ist dafür extra nach Berchtesgaden gefahren: „Wenn es jetzt noch schneit, dann schaut es fast aus wie auf der Alm am Berg.“ Thema war Mayers neue Hütte auch schon bei der Pressekonferenz des Wirtschaftsverbandes, bei der das Programm vorgestellt wurde. Hans Baumgartner, der zuständige Referent, hatte auf sie hingewiesen und auch auf den Umstand, dass sie etwas zurückversetzt aufgestellt wird, um mehr Platz für die vor allem wochenends schier zahllos strömenden Besucher zu schaffen. Mit dem Aufbau aller seiner Stände sind Peter Mayer und seine Helfer im Übrigen fast drei Wochen lang beschäftigt. Zunächst waren sie mehr oder weniger allein am Platz, weil niemand sonst so viel Vorlauf braucht. Das hat sich mittlerweile längst geändert: Bude um Bude wird aufgestellt, auch das Team des Bauhofs ist schwer im Einsatz. Die Bühne steht ebenfalls schon, und überall wird fleißig geschraubt, geklopft und gehämmert. Übergroße Eile ist indes nicht geboten: Noch sind es neun Tage, bis der Christkindlmarkt eröffnet wird

 

Quelle: ANA


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