Noch fünf Tage und ein Höhepunkt

13-12-2017 08:00

 

Altötting.

Fast haben sie ihren Zweck erfüllt: Seit 25. November schmücken hunderte Fichten das Areal des Christkindlmarktes, ein paar Tage müssen sie das noch tun. Exakt fünf an der Zahl sind es, bis der Markt am Sonntagabend seine Pforten endgültig schließt. Dann haben auch die Dekobäume ausgedient – zumindest am Kapellplatz. Woanders freilich können sie noch einmal zum Einsatz kommen. Denn die Bäume werden so wie in den vergangenen Jahren abgegeben. Am kommenden Montag, 18. Dezember, sind sie gegen Spenden – fünf Euro ist das Minimum, gerne wird auch mehr genommen – zu haben, etwa für das heimische Wohnzimmer oder um den Garten weihnachtlich auszustatten. Der Erlös der Aktion kommt der Stiftung WeltKinderLachen, die bedürftige Mädchen und Buben in Altötting und Umgebung unterstützt, zugute, wie der Wirtschaftsverband als Veranstalter des Christkindlmarktes informiert. Bei der Aktion, die von 9 bis 15.30 Uhr vor dem Rathaus stattfindet, sind Freunde und Helfer des TV Altötting im Einsatz.

Bis es soweit ist, legt der Markt noch einen Endspurt hin – inklusive eines echten Höhepunktes am kommenden Samstag, 16. Dezember. Dann steht einmal mehr die Nikolauswallfahrt auf dem Programm, die ihrem Namen alle Ehre macht. Denn das Treffen ist nicht nur Show: Zwar werden die Nikoläuse – Organisator Christian Wieser erwartet „30 plus x“ Teilnehmer – um 15 Uhr auf der Bühne präsentiert und dem Publikum vorgestellt. Dann aber steht eine Andacht mit Prälat Günther Mandl in der Gnadenkapelle bevor. Zahlreiche Anmeldungen sind laut Wieser schon eingegangen, auch Kurzentschlossene können sich unter 08671/6929 oder www.nikolauswallfahrt-altoetting.de noch einklinken.

Für die verbleibenden fünf Markttage wünscht sich Christi-ne Burghart, die Vorsitzende des Wirtschaftsverbandes, ähnliche Bedingungen wie bisher. Von Dauerregen blieb man verschont, von Straßenglätte weitestgehend auch, zwischendurch war der Markt sogar ein bisschen verschneit. Die äußeren Umstände haben gepasst, die Bilanz kann sich laut Burghart auch sehen lassen. Ihrer Schätzung nach kamen zwar etwas weniger Besucher als im Vorjahr, die Geschäfte seien aber etwas besser gelaufen. Insgesamt sei es bislang ein guter Christkindlmarkt gewesen: „Wir können uns freuen“. sh


 

Quelle: ANA


Zurück